02.06.20

Stand-Punkte

Liebste Freunde, wir grüßen euch in herzlicher Verbundenheit! Heute laden wir euch zu einer Bewusstseins-Reise ein, die euren Blickwinkel aufs Leben erweitern kann. In den Erfahrungswelten der dritten Dimension lebt ihr begrenzt und eingeschränkt, ohne euch darüber bewusst zu werden. Lasst uns ein kleines Gedankenspiel erproben. Stellt euch einen Punkt im Raum vor. Dieser Punkt kennt nur sich selbst, und ist ganz auf sein Punkt-Dasein fokussiert. In einem übertragenden Sinne gilt dies z.B. für sehr egozentrische Menschen. Oft wurden sie in ihrer Bindungsfähigkeit verletzt, so dass sie nur noch sich selbst vertrauen. Nun erweitert der Punkt sein Bewusstsein, und erkennt, dass er sich auf einer Ebene befindet. Er ist stärker geworden, und traut sich die Erkundung seines Lebensraumes zu. Er entdeckt neue Spielräume, und bewegt sich nach rechts und links; in Richtung seines Kopfes und seiner Füße. Aber immer noch verweilt er auf der Fläche seines Bewusstseins. Vielleicht gewöhnt er sich an, seine Möglichkeiten zu beurteilen. Nach oben ist gut, denkt er. Nach unten will ich nicht… Von rechts kommt immer Unruhe… Ihr versteht, liebe Freunde – unser Punkt entwickelt Stand-Punkte :)!

In einem weiteren Entwicklungsschritt wagt sich der Punkt schließlich in den Raum hinaus. Nun hat er viele neue Möglichkeiten. Er bewegt sich durch die dritte Dimension, und erkundet seine Spiel-Räume. Voller Entdeckungsfreude reist er nach rechts und links, oben und unten, vorne und hinten. Dadurch wird ihm auch die Zeit bewusst. Als vierte Dimension ist sie mit dem Raum verbunden. Vorher-nachher; heute, morgen, übermorgen. JETZT oder wann dann? Diese neue Vielfalt ist ein bisschen verwirrend für unseren Punkt. Wie soll er sich zurecht finden, in all diesen Aspekten? Da helfen ihm die Bewohner einer Sternenregion (das waren wir, ihr Lieben!). Sie erschaffen ein System der Kausal-Zusammenhänge. Mit ihnen ordnen sich die unüberschaubar vielen Möglichkeiten in Raum und Zeit nach magnetischen Resonanzen und inhaltlichen Ähnlichkeiten. Noch folgt der Punkt seinen alten Stand-Punkten der Fläche. Er be-Urteil-t und kategorisiert seine Erfahrungen. Er hatte einen Fehler gemacht, und sich sehr geschämt. Nun mutet ihm das Leben eine ähnliche Situation zu. Aha, denkt unser Punkt – das muss wohl meine gerechte Strafe sein. In seinem Flächen-Bewusstsein versteht er keine komplexeren Zusammenhänge. Er weiß noch nicht, dass es sich bei seinen Erfahrungen ausschließlich um universelle Synchronizitäten handelt…

Und dann bricht eine Zeit an, die den Punkt in neue Verwirrungen stürzt. Plötzlich löst sich die Raumzeit auf, und er verliert alle seine Orientierungshilfen. Zeit und Raum verschwimmen. Ohne Anbindung fliegen seine Stand-Punkte durchs Bewusstsein. Woran soll er sich nun festhalten? Was schenkt unserem Punkt Sicherheit? Alle eingeübten Programme versagen. Die Be-Urteil-ung von Erfahrungen relativiert sich. Was böse erschien, kann auch nützlich sein (siehe die Corona-Krise :)). Was er liebte und begehrte, behindert ihn stattdessen manchmal. Unser Punkt ist in der fünften Dimension gelandet, und sein Alltag überfordert ihn hoffnungslos. Oft fühlt er sich ausgelaugt und müde. Dann verfällt er in den Sog eines alten Programmes: ich muss dumm und schwach sein, denkt er. Oder ist diese Welt schlecht? Sie gibt mir nicht mehr, was ich brauche… Seine Verzweiflung hallt durchs Universum, und eine große Kraftquelle erbarmt sich seiner. Liebe-voll betrachtet ihn die Liebe. Sie hält ihn einfach in ihrem Bewusstseinsfeld – auch, wenn er anfangs noch wenig davon bemerkt. Nach und nach fühlt sich unser Punkt besser. Immer noch ist er orientierungslos. Doch die Liebe heilt seine Wunden, und lindert seine Verzweiflung. Allmählich vertraut er sich dieser sanften Kraft an. Zu seiner Überraschung entdeckt er sie eines Tages sogar in sich selbst. Innen und außen verschwimmen, wie Zeit und Raum. Und mit den Augen der Liebe findet unser Punkt einen neuen Stand-Punkt. Er entspannt sich, und begrüßt, was ist. Liebste Freunde, wir grüßen euch im ähnlichen Geist!

Wenn man gewissen Orakelsprüchen der hinterhältigen Politik glauben darf, ist vom Standpunkt der Macht aus ein wenig Aufruhr erwünscht, denn der Aufruhr stärkt die Regierungen, die er nicht stürzt.

Victor Hugo