06.04.20

Vom Umgang mit Stress

Liebste Freundinnen und Freunde! Den Umgang mit Stress kann man lernen. Alle Tiere und Pflanzen wissen das. Nur wir Menschen denken noch wenig darüber nach… Noch zu selten richten wir unseren Fokus auf ein entspanntes, gutes Leben. Uralte Überzeugungen treiben uns um. „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot verdienen“ – wer sagt das eigentlich? Auch das Urteilen und Bewerten macht uns zu schaffen. Sind wir Gott (unseren Eltern, den Freunden, der Familie…) wohlgefällig, wenn wir nur an Leistung und Mühsal denken? Wer hat das denn erfunden? Wenn die Urquelle aus Liebe besteht, könnte man doch meinen, dass auch sie unser Bestes will… und da gehts schon wieder los. Was ist denn unser Bestes, und wer beurteilt das? An dieser Stelle wird es persönlich. Jeder einzelne Mensch definiert sein Bestes. Miteinander finden wir heraus, in wieweit wir es erfüllen können, ohne das Beste anderer zu verletzen. Viele Länder der Erde haben diese Gedanken schon in ihre Verfassung aufgenommen; eine Bewegung seit den ersten Strahlungen des Wassermann-Zeitalters im 17. Jahrhundert.

Und jetzt durchleben wir gerade Stress. Der existiert in zwei Varianten; als förderlicher Eustress und als schädlicher Distress. Eustress ist eine prickelnde Erregung, die unsere Kreativität weckt. Die dürfen wir ruhig genießen. Schädlicher Stress (Distress) wird von der WHO als Basis aller (!) Krankheiten angesehen. Wie bitte? Da erzeugen unsere Regierungen gerade jede Menge Stress in allen Lebensbereichen. Und behaupten, damit unsere Gesundheit zu schützen? Das scheint noch nicht so recht durchdacht… Also müssen wir uns wieder einmal SELBST-ständig machen. Unserem SELBST Raum schaffen. Die eigene Klugheit nutzen. Darin könnte das Goldkorn liegen, um das es jetzt wirklich geht. Alles lässt sich aus so vielen Blickwinkeln betrachten, flüstern unsere Sternengeschwister gerade fröhlich…

Aus Sicht der Regierungen durchleben wir eine Krise, die nur mit Hilfe ihrer drastischen Maßnahmen gemanaged werden kann. Aus Sicht von Juristen und Verfassungsschützern melden sich immer häufiger Bedenken, ob das nötig und erlaubt ist (siehe die Initiative der medizinischen Fachanwältin Beate Bahner: http://beatebahner.de/ ). Aus medizinischer Sicht wissen wir, dass die Stärkung des Organismus der wichtigste Gesundheitsfaktor ist. Davon bieten uns die Regierungen gerade wenig. Die klassischen Naturheilverfahren haben dagegen viele hoch wirksame Heilungshilfen entwickelt. Aber die müssen wir uns selbst organisieren. Offiziell wird nur die chemische Industrie gefördert, die gerade bisher nicht zugelassene Medikamente an Menschen testen darf (in Deutschland zum ersten Mal seit 1945!), und sich um Patente für einen Impfstoff bemüht. Wollen wir das eigentlich? Oder könnten wir es verändern?

Man kann das Geschehen auch aus einer erweiterten Sicht betrachten. Wie sagten unsere weisen Geschwister? Entdeckt das Vollkommene im Unvollkommenen! Wer bisher dachte, dass alle Maßnahmen der Regierung unserem höchsten Wohle dienen, darf vielleicht neu überlegen. Wer sich wenig um sich und seine Gesundheit kümmerte, kann nun die Initiative ergreifen. Wer vor lauter Arbeit sein Leben vergessen hatte, entdeckt dieses Geschenk ganz neu. Ungeprüftes Vertrauen verwandelt sich in Unterscheidungskraft. Überanpassung wird zu Eigeninitiative. Liegen darin nicht viel größere Chancen, als es unsere Regierungen denken? In uns SELBST lebt die größte Kreativität. Die LIEBE unseres Ursprungs vermag alles! Unsere Körperlichkeit ist ein Ausdruck GOTTES! Was sollten wir da überhaupt noch befürchten? Vielleicht erinnern wir uns gerade auf diesem etwas krummen Weg an die große Kraft, der wir entstammen? Vielleicht lernen wir von den Meistern, dass Liebe heilt?

Alle Blickwinkel haben ihre Berechtigung. Wir brauchen weder Streit noch Rechthaberei. Alles stimmt – und wir wählen, was wir gerne möchten. Wie können wir den Distress auflösen? Denkt an euren Atem, ihr Lieben! Schöpfungslicht ein – Stress und Stau aus. Heilungslicht ein – Angst und Wut aus. Fröhlichkeit ein – Anspannung aus. Es ist so einfach! Wir atmen ja sowieso. Wenn wir diesen Rhythmus in heilsame Gedanken tauchen, stärken wir Körper und Psyche. Stress – geballte Energie – muss in den Fluss kommen. Nur die Stagnation unserer Lebensenergie schwächt uns. Lasst uns doch einfach den Distress in Eustress verwandeln. Aus den Lasten dieser Zeit erblüht unsere Kreativität und Lebensfreude. Lasst uns alle Anspannung ausatmen. Füllen wir unser Bewusstsein mit Liebe, Fröhlichkeit und Zuversicht! Alles Irdische ist vorläufig. Wir verwandeln es ununterbrochen – so wie uns selbst. Übermorgen feiern wir den Christus-Vollmond. Das Osterfest der vollständigen Verwandlung. Die Auferstehung dichter Strukturen ins Licht des Geistes. Was wollen wir denn gerne verwandeln und mit Geist füllen? Unsere Chance ist jetzt! Vielleicht lassen sich ja auch Viren und Bakterien für eine Neuwerdung gewinnen? Liebste Freunde, wir grüßen euch mit lächelndem Herzen! Ilse-Maria und Jürgen

Auf der materiellen Ebene braucht man natürlich Zeit, um von hier nach dort zu gelangen, aber auf der psychischen Ebene existiert keine Zeit. Das ist eine ungeheuerliche Wahrheit, eine ungeheuer wichtige Tatsache, und wenn man sie entdeckt hat, hat man sich von allen Traditionen freigemacht.

Krishnamurti