16.05.20

Unser Weltbild in Bewegung

Liebste Freundinnen und Freunde – wir grüßen euch herzlich! Diese Zeit ist voller Überraschungen und Herausforderungen. Immer wieder lauschen wir nach innen, und verbinden uns mit dem Göttlichen Kompass. Darin könnte die beste Hilfe liegen, meinen wir… Und genau das ist auch die Nahtstelle zum nächsten wichtigen Thema. Unser Weltbild wandelt sich. Bis vor etwa 400 Jahren war es noch relativ klar geordnet. Da gab es einen urteilenden, strafenden und gleichzeitig liebenden (wie verwirrend ist das denn?) Gott im Himmel, und eine von Geburt an sündige Menschheit auf Erden. Die Erde war eine Scheibe, um die sich der Rest der Schöpfung drehte. Segelschiffe mussten aufpassen, sich nicht zu weit hinaus zu wagen (welch eine Metapher!) um nicht über den Rand der Scheibe zu purzeln. Angeblich gibt es auch heute noch Menschen, für die dieses Weltbild gilt. Die Freiheit der Betrachtung ist unser unveräußerliches Recht!

Aber die meisten von uns leben inzwischen mit wackelnden Weltbildern. Irgendwie spüren wir alle, dass wir mehr sind, als unser Körper. Gleichzeitig ist unser geistiger Teil noch so wenig fassbar… 400 Jahre seit René Descartes und dem nach ihm benannten cartesianischen Weltbild verstehen wir uns immer noch hauptsächlich als Denker. Der Verstand ist unser neuzeitlicher Herrscher – und dementsprechend führt er sich auch auf. Nicht wir steuern unsere Gedanken – das Denken, Diskutieren und Schlussfolgern steuert uns (solange wir das zulassen :))! 150 Jahre seit Erklärung des „historischen Materialismus“ fühlen wir uns reduziert auf das angeblich Wesentliche: auf alles, was man messen oder wiegen kann. Was nicht messbar („wissenschaftlich erklärbar“) ist, ist suspekt, lautet das Dogma. Mit einem Federstreich haben wir so jede Philosophie, Religion und Geisteskraft, ja sogar die Kunst, Schönheit und alles Unerklärliche, aus unserem Weltbild entfernt. Und doch spüren wir, dass uns das nicht reicht. Wir fühlen uns einsam, arm und verlassen, wenn wir die geistige Ebene in uns leugnen. Darin liegt die Zerrissenheit unserer „modernen“ Welt.

Wenn unser verehrter Homöopathie-Lehrer Dr. Willibald Gawlik auf die Messbarkeit homöopathischer Phänomene angesprochen wurde, antwortete er lachend Waren Sie schon mal verliebt? War das ein besonderer, außerordentlicher Zustand? Konnten sie den messen oder wiegen? War das, was da passierte, logisch? Sofort hatte er die Lacher auf seiner Seite. Wir wissen ganz genau, dass die Welt nicht messbar ist – zumindest im derzeit gültigen Wissenschafts-Paradigma. Würden wir Quantenphysik, Bewusstseinsforschung und Neurobiologie hinzunehmen – immerhin lauter angesehen Universitätsbereiche – sähen die Dinge schon anders aus. Vor knapp hundert Jahren (1939) erhielten drei Wissenschaftler den Nobelpreis für ihre Erklärung des ERP Paradox (ERP: Einstein, Rosen, Podolski). Umgangssprachlich ausgedrückt bewiesen sie die unauflösliche Verbundenheit aller Aspekte der Schöpfung untereinander. Sie lösten sich vom Newtonschen Weltbild, und bewiesen die Gültigkeit quantenphysikalischer Phänomene. Alles existiert überall – gleichzeitig; eine wissenschaftlich bewiesene Tatsache, die unser materiell programmierter Verstand nicht erfassen kann. Religiös interessierte Menschen erinnern sich an dieser Stelle vielleicht an das Geheimnis eines allgegenwärtigen Gottes…

Warum könnten uns diese Betrachtungen in der aktuellen Zeit helfen? Mit dem Abschied vom Fische-Zeitalter verändert sich auch unser Weltbild. Die Wissenschaft hat es bereits bewiesen: die gesamte Schöpfung lässt sich als Ausdruck eines grenzenlosen Energiefeldes (Gott?) verstehen. Energie und Materie sind zwei Seiten einer Münze. Mit anderen Worten: die gesamte Schöpfung besteht aus dem permanenten Wandel einer ursprünglichen Kraft in verschiedene Zustandsformen. Von Energie zu Materie, und wieder zurück. Jedes einzelne Lichtquant weiß dabei um das Schicksal aller! Oder: Alles ist Eins, Hier, Jetzt!, wie uns unsere Siriusfreunde so oft zuflüstern. Sind wir Eins mit dem Corona-Virus, und was könnte das bedeuten? Wissen wir uns verbunden mit Politikern, Wirtschaftsbossen und Entscheidungsträgern? Wie könnten wir diese Verbundenheit nutzen? Lässt sich überhaupt ein isolierter Virusnachweis führen, wenn wir die Quantenphysik ernst nehmen? Wie sinnvoll sind Abgrenzungen und Einschränkungen wirklich? Fragen über Fragen – sicher entdeckt ihr noch mehr davon.

Während wir uns ihnen widmen, erweitert sich unser Bewusstsein. Vielleicht wurde Corona auch dafür „erlaubt“? Möglicherweise entdecken wir jetzt und in den kommenden Jahren den tieferen Gehalt der Quantenphysik. Daraus könnte ein neues Gottesbild entstehen. Die Wahrnehmung einer unendlichen Liebeskraft, die sich auf sehr unterschiedliche Weise ausdrückt. Einer Kraft, die auch in jedem und jeder von uns lebt! Was erzählt uns unsere innere Lichtebene über uns und unser Leben? Was meint sie zu Corona und allen diskutierten Maßnahmen? Hat diese wundervolle, grenzenlose Weisheit vielleicht noch Dinge zu berichten, die wir in unserem cartesianischen Denken völlig vergaßen? Liebste Freunde – ihr kennt unser persönliches Weltbild aus unseren Büchern und Seminaren. Wir erzählen offen darüber, ohne es jemandem aufzudrängen. Gerne würden wir euch dazu anregen, in Meditation und Gesprächen euer Weltbild zu reflektieren. Vielleicht treten wir dann eines Tages vor unsere Politiker, und schenken ihnen ein update zur modernen Wissenschaft? Vielleicht erzählen wir ihnen mit einem Lachen, dass sie manch einen Test gegen die tiefe Verbundenheit mit ihrem Geistigen Sein eintauschen dürfen? Wir sind schon sehr gespannt, wie sich die Menschheit entwickeln wird. Wir spüren die Welle aus Liebeslicht, die nun täglich kraftvoller wird, und verbünden uns mit ihr. In diesem Sinne – wisst euch gesund, was immer geschieht. Ihr seid aus Licht komponiert, und Licht kann nicht erkranken!

Liebste Grüße von Ilse-Maria und Jürgen

Masse stellt ein Phänomen der Verbindung von Lichtstrahlen dar, die hin und her pendeln. Sie friert diese sozusagen in ein Muster ein. Damit steht Materie für kondensiertes oder gefrorenes Licht.

David Bohm